Gartenwerkzeug vorgestellt: Top im Unkrautjäten – die Pendelhacke

Jeder hat so sein Lieblingswerkzeuge. Für die regelmäßige Bearbeitung der Gemüsebeete im Biogarten zählt die Pendelhacke neben dem Sauzahn zu meinen Favoriten.

Die Pendelhacke ist ausgezeichnet geeignet  zum kraftsparenden Unkrautjäten. Was macht sie gegenüber anderen Hacken so besonders?

Die Pendelhacke ist beweglich und scharf

Ihr Riesenvorteil gegenüber anderen Hacken liegt im beweglichen Endstück, das zweiseitig scharf geschliffen ist.

Der untere Teil bewegt sich auf einem Gelenk wie ein Pendel hin und her. Der Name Pendelhacke resultiert daraus. Beim Jäten bleibt sie waagrecht am Boden, wird nach vorne gezogen und nach hinten geschoben. Kräfteraubendes Auf und Ab vom Arbeitsgerät samt Stiel erübrigt sich.

In beiden Arbeitsrichtungen dringt sie nur wenig tief in den Boden ein und schneidet das Unkraut ab.  Gleichzeitig wird der Boden belüftet und die Pflanzenteile in den Boden eingearbeitet. Die Bodenorganismen frohlocken und jauchzen vor Freude. Dem Gärtner spart die doppelte Arbeitsrichtung Zeit.

Die Pendelhacke und ihre Grenzen

Zum Neuanlegen eines Beetes ist die Pendelhacke nur bedingt geeignet. Ist die grobe Anlegearbeit erledigt, kann sie Glanzlichter setzen und noch einmal die oberste Schicht lockern und glätten.

Die messerscharfen „Klingen“ leiden bei steinigem Boden. Die Pendelhacke kommt mit hartem Boden gut zurecht, gleich wie andere Hacken.

Wer mit einer dicken Mulchschicht die Erde bedeckt hat, kann nicht direkt mit der Pendelhacke loslegen. Die Mulchschicht muss im ersten Schritt zur Seite geschoben werden. Meiner Erfahrung nach lässt sich die zwischengeparkte Mulchschicht nach dem Jäten zügig und leicht mit der Pendelhacke wieder an Ort und Stelle befördern. Absicht oder nicht von ihrem Erfinder, wer weiß.

Pflanzen, die aus der gleichen Wurzel munter wieder austreiben, bleiben lebendig im Boden. Löwenzahn ist ein typischer Vertreter. Will man solche Wurzeln loswerden, ist die Pendelhacke nicht das Gerät erster Wahl. Löwenzahn sprießt sicher wieder, beim nächsten Durchgang mit der Pendelhacke wird erneut der oberirdische Teil von der Wurzel abgeschnitten. Die Wurzel braucht Kraft zum Austreiben, vielleicht ist ihr Kraftreservoir irgendwann erschöpft.

 

Mit der Pendelhacke zu arbeiten, macht richtig Spaß. Schnell und leicht ist die Unkrautjäterei erledigt. Mehr und mehr bleibt Zeit für andere Arbeiten im Garten oder zum Entspannen übrig.

Auf in ein „buntleben“!

Herzliche Grüße

Sylvia Wonisch

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