Schluss mit Überforderung im Gemüsebeet

Das Gemüsealphabet ist gut gefüllt von A wie Aubergine bis Z wie Zwiebel. Nicht nur das, es gibt auch noch unzählige Sorten pro Art! Damit die Arbeitslust nicht in Arbeitsfrust ausartet, heißt es gegensteuern. Die zwei besten Möglichkeiten zur Beschränkung sind:

  • reduziere die Gemüsearten
    oder/und
  • reduziere die Sorten pro Art

Einmal jährlich zum Gemüsesaisonende lasse ich das vergangene Anbaujahr Revue passieren, um meine Prioritäten neu zu setzen.

Bestandsaufnahme

Weiß ich noch, welche Arten und Sorten ich im vergangenen Gemüsejahr angebaut habe und kann ich sie benennen? Durchzählen und notieren.

Meine subjektive Sicht

Wo war die Überforderung am größten? Meine Hitliste an Gemüse, das mich am meisten gestresst hat und warum (zu pflegeintensiv, braucht zu viel Platz, magere Ernte, fader Geschmack, zu viel zur gleichen Zeit reif, keinen Abnehmer gefunden, wird just dann reif, wenn ich im Urlaub weit weg bin, ,…)

Die Familienlieblinge

Welches Gemüse ist so beliebt bei allen Familienmitgliedern, dass jeder uneingeschränkt „JA“ dazu sagt und es bis zum Umfallen auf den Tellern landet? Steht das auf der „Negativ-Hitliste“? Wenn ja, kann ich die Familie in die Arbeit miteinbinden?

Welches Gemüse könnte ich mir wo alternativ besorgen,

Was tun, wenn Familienlieblinge auf meiner Negativ-Hitliste steht? Seit kurzem gibt es in Österreich eine Plattform, wo von Privatleuten und Firmen Obst, Gemüse, Kräuter und noch viel mehr angeboten werden. Von gratis bis günstig, bereits geerntet oder selber ernten. Selbstabholung ist der manchmal klitzekleine Haken. Du kannst dort einschränken nach bestimmten Gesichtspunkten wie Region, privat und andere.  Schau doch mal dort vorbei: https://www.gartenernte.at/

Sortenreduktion: Welcher Gesichtspunkt ist mir am wichtigsten bei der Auswahl von Sorten?

Lege ich Wert auf alte Sorten? Auf Gemüse, das ich nicht ums Eck kaufen kann, unkompliziertes Wachstum, Resistenz gegenüber Schädlingen und Krankheiten, auf frühes oder spätes Reifen?

Nachbarschaftliche Kooperationen

Kann ich mir vorstellen, eine Gemeinschaft über den Gartenzaun hinweg anzuregen à la „du pflanzt dies/ich pflanz das“, abwechselnd gießen, beim Ernten helfen oder oder oder? Wen könnte ich ansprechen und Ideen dazu entwickeln?

Resümee

Aus deinen Antworten zu den Fragen erstellst du dir ein Resümee. Ein Muster für dieses Arbeitsblatt kannst du dir herunterladen.

Dort stehen auch noch einmal alle Fragen, die du dir stellen kannst, um zu einem Ergebnis zu kommen.

Überforderung im Gemüsebeet darf gedanklich auf den Kompost wandern und dort zu neuem, fruchtbaren Boden werden! Gutes Gelingen und frohes Gemüsebeetschaffen!

 

Auf in ein „buntleben“!

Herzliche Grüße

Sylvia Wonisch

2 Kommentare Schreib einen Kommentar

  1. von Pia Maria Schüffelgen

    Super Idee , sich ganz bewusst diese Fragen zu stellen.
    Danke für das Arbeitsblatt……mal schauen ob meine Schweinehündin es mit mir gemeinsam nutzen wird. :)

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